Der Mobbing-Charakter der christlichen Religion – Teil 2

Gustave Doree - Kinderkreuzzug. Ein Beispiel für den Mobbing-Charakter des Christentums. Quelle: Wikipedia Deutschland

Gustave Doree – Kinderkreuzzug. Ein Beispiel für den Mobbing-Charakter des Christentums. Quelle: Wikipedia Deutschland

Nachdem wir im ersten Teil in einen Ursprungstext des Christentums „Vier Reden gegen die Arianer“ des Kirchenvaters Athanasius auf seinen Mobbing-Charakter untersucht hatten – die Beschimpfungen gegen die eigenen Mitmenschen und Mitchristen war schier unglaublich – wie ein Fall für die Psychiatrie – blicken wir in die christlichste Zeit die das Christentum je hatte: Das Mittelalter.

Lebten in der Zeit in der es keine geistige Alternative zum Christentum gab die Christen wenigstens untereinander friedlich, tolerant und liebevoll miteinander? Oder gab es im Christentum Ausgrenzung und Erniedrigung  ? – so übersetze ich als langjähriger Mobbing-Berater den Begriff „Mobbing“ ins Deutsche.

Zieht man die Verfolgung von Christen durch Christen bis zur meist vollständigen Vernichtung in Betracht (Verfolgung der Katharer, Waldenser und Albigenser und viele andere christliche Gruppen) findet man eine Stütze für die These dass das Christentum als monotheistische Religion seinen grundlegenden Charakter in der gewalttätigen Intoleranz zum Grunde hat.

Am Beispiel des Kreuzzugs – einem originär christlichen Unternehmenund speziell beim Kinderkreuzzug kann man die Ausgrenzung und Erniedrigung spüren die sogar die christlichsten Christen trifft. Außenstehenden kann man das nicht sinnvoll vermitteln. Die masochistisch-sadistisch wirkende Psychopathologie lässt sich hier beobachten:

Zitat Wikipedia Deutschland:

„Keiner der Kreuzzugsteilnehmer scheint das Heilige Land je erreicht zu haben. Einige sind wohl in Italien geblieben, wo sie sich als Knechte und Mägde verdingten. Alle Quellen sind sich einig, dass von den Tausenden, die die Alpen überquert hatten, nur wenige den Weg zurückfanden. Auf dem Heimweg wurden sie nicht selten hämisch empfangen. Der Marbacher Annalist vermerkt nicht ohne Hohn, dass diejenigen, die auf der Hinfahrt singend in Scharen gegen Süden gezogen seien, nun kleinlaut, barfüßig, hungrig und von allen verlacht nach Hause gekommen seien“

So urteilen also Christen über Christen die sich im christlichsten Sinne für das Christentum engagiert haben unter Lebensgefahr und größten Entbehrungen. Statt sich über die Heimkehr verlorener Kinder zu freuen, wird ihnen noch Spott und Hohn entgegengebracht.

Artikel vom 13.02.2015

MA pol Dragan Pavlovic

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2 Kommentare zu “Der Mobbing-Charakter der christlichen Religion – Teil 2

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