Wie kann man die monotheistischen Religionen zähmen? Teil 2

 

Im ersten Teil erläuterte ich was so problematisch an den monotheistischen Religionen ist und wie man diese zähmen kann. Auch widmete ich mich dem psychologischen Aspekt der Problematik welcher für viele Menschen wegen der nicht enden wollenden Gewalt unverständlich erscheint und immer wieder diskutiert wird wenn Selbstmordattentate stattfinden. Der Mobbing-Charakter dieser Problemreligionen wird gerne geschönt oder geleugnet, sollte aber gerade die Anhänger dieser Religionen nachdenklich stimmen. Denn es sind am häufigsten nicht Anders-denkende und -gläubige Opfer dieser Gewalt sondern vor allem die eigenen Leute. Es sind Menschen die niemals etwas Verbrochen haben als lediglich anders zu denken und zu fühlen. Die Kenntnis der Kirchengeschichte ist unbedingt notwendig möchte man sich produktiv mit seinem eigenen Glauben auseinandersetzen.

Im ersten Teil betonte ich die Bedeutung der Bildung – vor allem der Kinder und Jugendlichen – möchte man langfristig etwas gegen religiöse Verblendung bewirken. Begibt man sich auf den Pfad der Gewalt ruft man das genaue Gegenteil dessen hervor was Menschen im besten Sinne veredelt. Weitere Forderungen können aufgestellt werden wie z.B. die Verbannung des Missionsgebotes in den heiligen Schriften als auch die Gebote die den Alleinanspruch auf Wahrheit in der Religion verkünden, was in seinem Kern religionsfeindlich ist. Zur Verbannung des Missionsgebotes schreibt der Ysee, was mich auch zum Schreiben des zweiten Teils von „Wie kann man die monotheistischen Religionen zähmen?“ motivierte:

„Missionary activity, namely, the pursuit of converts to christianity or islam, should be considered a CRIME AGAINST HUMANITY. The missionary religions:
a) consider the target culture inferior (which is an extreme form of racism)
b) attempt to destroy the target culture through conversion of its members
Humanity is doing more to save endangered species of animals while it tolerates (or is completely oblivious to) the systematic destruction of Human Cultures GOING ON IN THE WORLD TODAY !!!“

Der Ysee hat mit dieser Kritik etwas grundlegendes herausgestellt: Juden, Christen und Muslime selbst haben es garnicht gern, wenn einzelne Mitglieder aus ihrer Gemeinschaft durch Proselytentum herausgelöst werden und drohen ihren eigenen Mitgliedern auf schlimmste Art und Weise, was den psychopathologischen Charakter verdeutlicht.

Prof. Dr. Hans Schauer schreibt über den psychologischen Charakter den die monotheistischen Religionen fördern:

„Ein Nebeneffekt von Übermacht oder gar Allmacht ist die Tendenz, alle Kritik der Untergebenen und schon ihr Bestehen auf Selbstbestimmung schließlich als Verschwörung dunkler teuflischer Mächte zu diffamieren und zu bekämpfen. In individueller Psychopathologie ist die paranoide Schizophrenie oft mit einem Verfolgungswahn verbunden, was zu einer Selbstabschließung in realitätsferne Eigenwelten führt. Die Neigung zum Ernstnehmen unerreichbarer Ideale verschärft schließlich die schon prämorbid aufgebaute Fehlorientierung dieser seelisch Kranken. In diesen und anderen Problemfällen schalten sich gern ungebetene Helfer ein, welche die Notlage der Hilfsbedürftigen zum eigenen Profit ausnutzen. In der Korruption geschieht eine gegenseitige Ausnutzung oft auf Kosten Dritter. Im Mobbing wird der eigene Vorteil durch das Schlechtmachen eines Anderen befördert. “ (Links zu beiden Zitaten s.o.).

Ein Umschreiben der heiligen Texte ist die Vorausssetzung für eine friedliche Koexistenz der Religionen und für eine Vielfalt der Kulturen. Liberale Religiöse sollten sich künftig hier mehr engagieren. Eine demokratische Kultur ist nicht möglich ohne eine dauerhafte Zähmung der monotheistischen Religionen weit über das jetzige Niveau hinaus.

 

MA pol Dragan Pavlovic, 02.08.2016

 

 

 

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